Neuer Standort bietet optimale Bedingungen für Großprojekte
Brake. Aktuell sind bei der Hermann Maschinenbautechnologie GmbH 13 Mitarbeiter beschäftigt, in der Perspektive sollen es mindestens 30 Beschäftige werden. Der Standort am Wasser bietet der Firma den Vorteil, dass große Bauteile über das Wasser an- und abgefahren werden können. Der Stahlwasserbau bedeutet Großprojekte wie Schleusentore und Wehranlagen, der Transport über Schiene oder Straße eigenet sich dafür nicht. Neben dem Stahlwasserbau gibt es die Geschäftsbereiche Maschinenbau und Lohnfertigung.
Der Umzug von Lürssen in Bremen-Nord bietet dem Unternehmen die Möglichkeit, die Küstenprojekte nun an einem eigenen Standort abwickeln sowie langfristig investieren und wachsen zu können. Weitere Standorte in der Nähe sind in Dangast und Wilhelmshaven.
Damit die Ansiedlung gelingen konnte, unterstützte die Stadt Brake bei der Verhandlung um das 45.000 Quadratmeter große Gelände, das ehemals zur Elsflether Werft gehörte. Beim Besuch auf dem Gelände durch die Vertreter der Stadt Brake, der Landtagsabgeordneten Karin Logemann und Nils Siemen von der Wirtschaftfsörderung Wesermarsch wurden die aktuellen Projekte vorgestellt. Zugleich wurden weitergehende Förderansätze für die Standortentwicklung besprochen.
BU: Timon Harms (l.) und Geschäftsführer Günther Hastaed (3.r.) bekamen am ihrem neuen Standort Besuch durch die Landtagsabgeordnete Karin Logemann sowie Michael Kurz (Bürgermeister Stadt Brake), Uwe Seyberth (2. Bürgermeister) und Nils Siemen (Wirtschaftsförderung).